19780335_1710986328930585_7598252215058662765_o2. Open Space-Konferenz „Antidiskriminierung“

11. Juli 2017, Dokumentationszentrum Deutscher Sinti & Roma

Das Ziel des Open Space-Prozesses ist es gemeinsam mit interessierten Gruppen, Einzelpersonen und auch Institutionen das „Netzwerk Antidiskriminierung“ in Heidelberg aufzubauen. Eingeladen sind alle, die sich gegen Diskriminierung und für die Antidiskriminierungsarbeit in Heidelberg engagieren wollen.

Wir möchten hiermit Sie/euch in Kooperation mit dem Dokumentationszentrum Deutscher Sinti und Roma recht herzlich einladen am 11. Juli um 17.30 Uhr, im Dokumentationszentrum Deutscher Sinti und Roma teilzunehmen. Der Raum ist für Kinderwägen, Rollstühlen etc. zugänglich.

Was genau erwartet Sie/euch bei der 2. Open Space-Konferenz?
Open Space meint eine offene Ideenwerkstatt und die Konzeption soll allen Beteiligten die Möglichkeit bieten, im Plenum eigene Themen einzubringen, diese in kleineren Workshop-Gruppen zu bearbeiten und neue Kooperationen auszubilden.
Die dabei entstandenen Ideen aus der 1. Konferenz werden vorgestellt und sollen in konkrete Ziele und Grundsätze des Netzwerks sowie umsetzbare Projekte „übersetzt“ werden.

 

 

18921160_1434294283295114_3690880485240243523_o1. Open Space-Konferenz „Antidiskriminierung“ im Rahmen des Festival contre le racisme Heidelberg

22. Juni 2017, Hochschule für Jüdische Studien

Wir möchten alle interessierten Gruppen, Institutionen aber auch Einzelpersonen recht herzlich zu unserer ersten Open Space-Konferenz zum Thema „Antidiskriminierung“ in Kooperation mit der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg im Rahmen des Festival Contre Le Racisme Heidelberg einladen.

Eingeladen sind alle, die sich gegen Diskriminierung und für die Antidiskriminierungsarbeit in Heidelberg engagieren wollen.

Die Konzeption als Open Space-Veranstaltung soll allen Beteiligten die Möglichkeit bieten, im Plenum eigene Themen einzubringen, diese in kleineren Workshop-Gruppen zu bearbeiten und neue Kooperationen auszubilden. Die dabei entstandenen Ideen sowie erste Projektentwürfe sollen anschließend der gesamten Gruppe vorgestellt werden.

Bei der zweiten Konferenz sollen diese Ideen dann gezielt in konkrete Ziele und Grundsätze des Netzwerks sowie umsetzbare Projekte „übersetzt“ werden.

 

 

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Fest der Offenen Gesellschaft“ am Tag der Offenen Gesellschaft 2017

17. Juni 2017, Karlstorbahnhof

Eine offene Gesellschaft gibt es nur dann, wenn genug Menschen für sie eintreten. Warum also nicht einfach mal die Demokratie feiern? Die Initiative „Die offene Gesellschaft“ hat ein „Fest der offenen Gesellschaft“ organisiert, das bundesweit von Bürgerinnen und Bürgern, Organisationen, Initiativen und Vereinen veranstaltetet wird. Gemeinsam mit dem Karlstorbahnhof haben wir mit vielen Initiativen Heidelbergs eingeladen.

Die FREUNDE ARABISCHER KUNST UND KULTUR e.V. sorgen für Musik und Tee aus dem Samowar, MUT ZUR WUT, die internationale Plakat-Ausstellung mit Sitz in Heidelberg, präsentiert eine exklusive Auswahl von Motiven der letzten 5 Jahre – mit handwerklicher Unterstützung der PLAK´N´PLAY® GmbH. Die Initiative HEIDELBERGER MUSLIME lädt im Rahmen des Festes zum feierlichen Fastenbrechen ein. Mitglieder des jungen studentischen Vereins QUERFELDEIN, von MOSAIK DEUTSCHLAND, der evangelischen Kapellengemeinde, des Altstadtvereins „Neu Heidelberg“ und von TEILSEIEND e.V. diskutieren engagiert miteinander sowie mit vielen weiteren Initiativen, Vereinen und allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern. Pulse of Europe unterstützt das Fest der offenen Gesellschaft und alle sind herzlich eingeladen, gemeinsam ein international sichtbares Zeichen für das Engagement der Bürgergesellschaft und für gelebte Offenheit, Gastfreundschaft, Großzügigkeit, Vielfalt und Freiheit zu setzen. Aus vielen Begegnungen und Gesprächen wird ein großer Moment der Demokratie.

Das Fest findet am Samstag, den 17. Juni 2017 ab 17 Uhr im Hof des Karlstorbahnhofs statt. Musik, Sitzgelegenheiten und Getränke sind vorhanden, Essen darf gerne mitgebracht und geteilt werden. Außerdem wird es natürlich die Möglichkeit geben, spontan das Mikrofon und das Wort zum Thema Freiheit zu ergreifen. Bei schlechtem Wetter wird die Veranstaltung in unseren Klub_k mit Blick über den Neckar verlegt!

Informationen zu allen Fest-Tafeln deutschlandweit unter: www.die-offenegesellschaft.de

 

 

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Queer Festival 2017

29. April-30.Mai 2017

Wir freuen uns sehr, dass es 2017 auch wieder gelungen ist ein so umfangreiches Festivalprogramm auf die Beine zu stellen. Ein buntes Programm, welches seit mittlerweile neun Jahren darauf bedacht ist, unsere vielfältige Gesellschaft mit Hilfe von Kunst, Kultur und Diskurs abzubilden.

Heidelberg wird wieder zum „queeren“ Zentrum Deutschlands – denn von 2. bis 30. Mai findet hier das neunte „Queer Festival“ statt. Dabei stehen nicht nur Liveacts und Partys auf dem Plan, sondern vor allem Filme, Vorträge und Lesungen rund um Themen sexueller Minderheiten (Lesben, Schwule, Bi-, Trans- und Intersexuelle sowie Transgender – sprich: alle, die nicht heterosexuell sind, bzw. sich nicht einem Geschlecht zuordnen lassen wollen).

Den Start des Festivals bildet am Dienstag, 2. Mai, eine Vernissage um 19 Uhr. Die Künstler Lea Gocht und Denis Schröder stellen Werke aus, die sich mit „queeren“ Fragen auseinandersetzen. Sie können bis 30. Mai im Karlstorbahnhof besichtigt werden. Nach dem Festakt findet um 21 Uhr das Eröffnungskonzert mit Emily Wells statt.

Den Abschluss des Festivals gibt es am Dienstag, 30. Mai, um 21 Uhr mit Julien Baker. Die Sängerin stellt ihr Debütalbum „Sprained Ankle“ vor.

Alle Informationen zum Festival sind zu finden unter: www.queer-festival.de

Das umfangreiche Programm ist hier zu finden:

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„Unterschiede, die [auch in HD] einen Unterschied machen“

Antidiskriminierungsausstellung plus Rahmenprogramm

7. Februar-2. April 2017

 

Vom 7. Februar bis zum 2. April 2017 zeigt das Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma (DokuZ) in enger Zusammenarbeit mit dem Heidelberger Antidiskriminierungsprojekt Hd.net-Respekt!, getragen von Mosaik Deutschland e.V., die Ausstellung „Unterschiede, die [auch in HD] einen Unterschied machen“.

Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner und wird am Dienstag, den 7. Februar 2017 um 19.30 Uhr im DokuZ (Bremeneckgasse 2, Heidelberg) feierlich eröffnet.  Wir laden alle Interessierten recht herzlich zur Eröffnung ein.

Der Schirmherr, Prof. Dr. Würzner sowie Romani Rose, Vorsitzender des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma und Daniel Bartel, ADB Sachsen, werden ein Grußwort sprechen.

 

Die interaktive und barrierefreie Ausstellung wurde vom Antidiskriminierungsbüro Sachen e.V. so konzipiert, dass sie bewusst gewohnte Sicht- und Denkweisen irritiert, privilegierte Gruppenzugehörigkeiten sichtbar macht und so an die Besucher*innen die Einladungen zur Selbstreflexion ausspricht: Was hat Diskriminierung mit mir zu tun?

 

Begleitend zur Ausstellung wurde von den Organisatorinnen in Kooperation mit zahlreichen Heidelberger Einrichtungen und Vereinen aus den Bereichen Gleichstellung, Antidiskriminierung und Antirassismus ein Veranstaltungsangebot für den gesamten Zeitraum erstellt, welches hier als Flyer zu finden ist: Programmflyer Begleitprogramm Ausstellung Unterschiede

Das gesamte Programm gibt es hier: Begleitprogramm Ausstellung Unterschiede

 

Öffnungszeiten der Ausstellung – Eintritt frei

Zeitraum: 7. Februar-2. April 2017

Ort: Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma, Bremeneckgasse 2, 69117 Heidelberg // Barrierefreier Zugang

Dienstag                                      Mittwoch/Donnerstag/Freitag                             Samstag/Sonntag

9.30 – 19.45 Uhr                          9.30 – 16.30 Uhr                                              11.00 – 16.30 Uhr

 

Wir freuen uns sehr und sind stolz auf ein solch breites Bündnis von über 30 Gruppen/Vereinen/Institutionen aus Heidelberg, die am Rahmenprogramm mitwirken. DANKE für die tolle Zusammenarbeit an:

AG der Heidelberger Frauenverbände und –gruppen
AIDS-Hilfe Heidelberg e.V.
AKUT [+c]
Amnesty International Hochschulgruppe
Amt für Chancengleichheit der Stadt Heidelberg
Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratische Frauen in der SPD
Asylarbeitskreis Heidelberg e.V.
BiBeZ e.V.
breidenbach studios
DAI
Der PARITÄTISCHE
Diakonisches Werk der evangelischen Kirche Heidelberg
DITIB Yavuz Sultan Selim Moschee
Eine-Welt-Zentrum Heidelberg e.V.
Einfach Heidelberg e.V.
Frauen helfen Frauen e.V.
Hochschule für Jüdische Studien
Internationaler Bund e.V.
Jüdische Kultusgemeinde Heidelberg
Medienforum Heidelberg e.V.
Offene Uni Heidelberg
PLUS e.V.
Pro Bono Heidelberg – Studentische Rechtsberatung e.V.
Queerfeministisches Kollektiv Heidelberg
schwarz- weiss e.V.
Selbsthilfegruppe für Schwerhörige und Ertaubte
Studieren Ohne Grenzen Heidelberg e.V.
Teilseiend e.V.
VbI e.v.

 

 

161122_kulturtage-2016_muslimisch_flyer_web1. Muslimische Kulturtage „Für den Menschen“

4. bis 19. Dezember 2016

Im Anschluss an die Jüdischen Kulturtage veranstalten wir in Kooperation mit dem Kulturhaus Karlstorbahnhof e.V. und Teilseiend e.V. – Initiative Heidelberger Muslime – in diesem Jahr zum ersten Mal die Muslimischen Kulturtage.

Mit der zukünftigen Etablierung der Muslimischen Kulturtage in Heidelberg soll somit auch in der Kulturlandschaft widergespiegelt werden, was seit langem schon gesellschaftliche Realität in unserer Stadt ist: MuslimInnen leben, arbeiten, wohnen, beten, feiern und studieren mit uns in Heidelberg und sind doch oft wenig sichtbar. Sichtbarkeit ist daher eines der Hauptanliegen. Muslimisches Leben soll in seiner Bandbreite im Rahmen dieser Veranstaltung thematisiert und in die Stadtgesellschaft getragen werden.

Sichtbarkeit ist jedoch nicht das alleinige „Ziel“, die Bürgerinnen und Bürger Heidelbergs sollen miteinander ins Gespräch gebracht werden, es soll zu Begegnungen kommen und auch aktiv etwaige Vorbehalte abgebaut werden – sei es bei einem Vortrag oder auch in geselliger Runde beim gemeinsamen Frühstück.

 

Die 1. Muslimischen Kulturtage „Für den Menschen“ und die Ausstellung der Berliner Comic-Künstlerin Soufeina Hamed werden am Dienstag, den 6. Dezember 2016 um 19.30 Uhr im Bürgeramt Neuenheim feierlich eröffnet. Hierzu möchten wir alle Interessierten sehr herzlich einladen.

Die Künstlerin, Soufeina Hamed,  liest am Sonntag, den 11. Dezember 2016 um 15 Uhr in der WOW Nachtgalerie by willibender aus ihren Comics.

 

Unsere Facebook-Veranstaltung gibt es hier.

 

Das gesamte Programm finden Sie hier: Programmheft-Muslimische-Kulturtage-Heidelberg-2016

 

Und hier in der Kurzversion:

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Öffnungszeiten der Ausstellung

Bürgeramt Neuenheim, Rahmengasse 21, Heidelberg

Dienstag, 06.12. 08.00 – 18.00

Mittwoch, 07.12. 08.00 – 16.00

Donnerstag, 08.12. 08.00 – 16.00

Freitag, 09.12. 08.00 – 14.00

 

WOW Nachtgalerie by willibender, Emil-Maier-Straße 9, Heidelberg

Sonntag, 11.12. 15.00 – 17.00

Montag, 12.12. 16.00 – 18.00

Dienstag, 13.12. 16.00 – 18.00

Mittwoch, 14.12. 16.00 – 18.00

Donnerstag, 15.12. 16.00 – 18.00

Freitag, 16.12. 14.00 – 16.00

 

 

 

 

Flyer Veranstaltung Grenzen überwinden am 1.12.2016

„Grenzen überwinden“

Aktion anlässlich des Internationalen Tags der Menschen mit Behinderung

Donnerstag, 1. Dezember 2016, 18-20 Uhr, Forum am Park

Am 3. Dezember ist der Internationale Tag der Menschen mit Behinderung. Anlässlich des von den Vereinten Nationen ausgerufenen Aktionstags wollen wir schon am 1. Dezember 2016 unter dem Motto „Grenzen überwinden“ Menschen mit und ohne Behinderung zusammen bringen, um gemeinsam über ein brandaktuelles Thema zu sprechen: das Thema FLUCHT.

Um 18:00 Uhr wird es hierzu einen Kurzvortrag in Leichter Sprache geben, in dem Informationen zum Thema Flucht vereinfacht vorgestellt werden sollen. Das machen wir zusammen mit dem Verein Einfach Heidelberg e.V.

Ab 18.30 Uhr gibt es die Möglichkeit zu einen gemeinsamen Austausch. Es werden Informationen zum Thema Grenzen überwinden vermittelt. Es stellen sich verschiedene Institutionen vor. Wir freuen uns auf spannende Gespräche an den verschiedenen Infotischen.

 

Veranstaltungsort: Forum am Park, Poststraße 11, 69115 Heidelberg

 

Gehörlose Menschen sind herzlich eingeladen. Es gibt Gebärdensprachdolmetschung vor Ort.

 

Die Aktion ist eine Kooperation von BiBeZ e.V., Einfach Heidelberg e.V. und Hd.net-Respekt!, getragen von Mosaik Deutschland e.V.

Die Veranstaltung wird von der Aktion Mensch gefördert.

 

 

 

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2. Jüdische Kulturtage Heidelberg „Le´Chaim“

6. November bis 4. Dezember 2016

Die 2. Jüdischen Kulturtage „Le´Chaim“ bieten auch in diesem Jahr wieder reichlich Gelegenheit, die Vielfalt der jüdischen Kultur und das aktive jüdische Leben in Heidelberg kennenzulernen und zu genießen.
 
Die Kulturtage wurden erneut in enger Zusammenarbeit vom Karlstorbahnhof mit der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg (HfJS) und dem Antidiskriminierungsprojekt HD.net-Respekt, getragen von Mosaik Deutschland e.V., geplant.
 
Ein wichtiger Schwerpunkt war dabei auch das Schaffen von Räumen der Begegnung und des gegenseitigen Gedankenaustauschs. Denn wer miteinander redet, beugt Missverständnissen und Vorurteilen vor.
So soll mit den zweiten Jüdischen Kulturtagen in Heidelberg ein Zeichen gegen Intoleranz, Diskriminierung, Rassismus und Antisemitismus gesetzt werden.
 

Das abwechslungsreiche Programm, das von der Clubkultur aus Tel Aviv über Stadtführungen zur jüdischen Vergangenheit Heidelbergs, einer Synagogenführung, Lesungen mit Dorit Rabinyan und Dimitrij Kapitelman bis hin zum Vertrautwerden mit der jüdischen Küche reicht, spricht auch in diesem Jahr wieder ganz verschiedene Interessen und alle Altersgruppen an. Die zahlreichen Veranstaltungen aus den Bereichen Musik, Kunst, Literatur, Geschichte, Religion und Philosophie gewähren spannende Einblicke in heutige jüdische Lebenswelten.

 

Ein wichtiger Schwerpunkt der Programmgestaltung ist auch das Schaffen von Räumen der Begegnung und des gegenseitigen Gedankenaustauschs. Wer miteinander redet, beugt Missverständnissen und Vorurteilen vor. So soll mit den Jüdischen Kulturtagen Heidelberg ein Zeichen gegen Intoleranz, Diskriminierung, Rassismus und Antisemitismus gesetzt werden.

 

Wir laden Sie hiermit herzlich ein, die Veranstaltungen im Rahmen der Jüdischen Kulturtage zu besuchen und würden uns besonders freuen, Sie bei einer der Veranstaltungen als unsere Gäste begrüßen zu dürfen.

 
Sie finden das gesamte Programm als PDF hier: Programmheft Jüdische Kulturtage Heidelberg 2016 
Weitere Informationen finden Sie auch stets in unserer Facebook-Veranstaltung: FB-Event Jüdische Kulturtage.

 

 

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Empfang zu „10 Jahre Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz – Antidiskriminierung in die Fläche bringen“

Donnerstag, 20.Oktober 2016, 18-20 Uhr, Haus der Katholischen Kirche, Königstraße 7, Stuttgart

Seit 2006 gibt es in Deutschland mit dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) einen gesetzlichen verbrieften Antidiskriminierungsschutz. Sowohl von Bund als auch vom Land werden kommunale Netzwerke und Initiativen gefördert, die das Ziel haben, vor Ort das Thema Antidiskriminierung auf die Tagesordnung zu setzen und eine professionelle Beratung aufzubauen. Mit der Veranstaltung wollen wir eine erste Bilanz ziehen und Ideen aufzeigen, wie es gelingen kann, dieses Recht zu den Menschen zu bringen, die es brauchen.

Es erwarten Sie Grußworte und Vorträge von Manfred Lucha, Christine Lüders und Daniel Bartel sowie Projektvorstellungen von Antidiskriminierungsnetzwerken im Land. Eine Vorstellung des Jugendkulturprojekts „talk“ rundet das Programm ab. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zum Austausch am Buffet.

Die Veranstalterin ist das Landesnetzwerk Antidiskriminierung Baden-Württemberg. Hd.net-Respekt! ist aktives Mitglied im Landesnetzwerk.

 

Um Anmeldung wir gebeten:

Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg

mail@demokratie-bw.de

Tel. 0711 164099-51

 

Die Teilnahme ist kostenlos.

 

Hier gibt es die Einladung als PDF: Empfang-10-Jahre-AGG

 

 

 

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Workshop beim Fachtagung „Spannungsverhältnis Homosexualität und Islam?“

Die Fachtagung zur Vielfalt geschlechtlicher und sexueller Identitäten und Islam als religiösem Rahmen und gemeinschaftlicher Heimat verschiedenster Menschen findet am 7. Oktober im Jugendkulturzentrum FORUM in Mannheim statt.

Im Rahmen des Projektes „Vielfalt unterm Regenbogen“ wird die Tagung von PLUS vorbereitet und durchgeführt in Kooperation mit Mannheim Hand-in-Hand e.V., Teilseiend eine Initiative Heidelberger Muslime, Hd.net-Respekt!, Jugendkulturzentrum Forum und mit Unterstützung von Komciwan Kurdischer Kinder- und Jugendverein Mannheim e.V.

Die Kooperationspartner*innnen und Unterstützer*innen laden ein zu einem Austausch und zur Diskussion über unterschiedliche Blickwinkel unter Muslim*innen auf geschlechtliche und sexuelle Identitäten.

Nach einem einführenden Hauptvortrag gibt es die Gelegenheit zum vertieften Austausch in parallelen Workshops.

 

Hd.net-Respekt! wird das Thema Mehrfachdiskriminierung und die Angehörigkeit zu verschiedenen (Gruppen)identitäten bearbeiten.

Die Referentin Amina Yousaf wird im Rahmen eines Workshops über Mehrfachdiskriminierung in Kontexten geschlechtlicher und muslimischer (Gruppen)identität sprechen. Es wird einen Einblick in die Funktionsweisen von Mehrfachdiskriminierung geben. Dabei soll es aber auch Raum für Fragen und Diskussion geben.

 

 

Hier gibt es das Programm als PDF: PLUS_Plakat-Fachtagung-Islam

 

 

 

Aktionswoche Armut Ausgrenzung

 

Aktionswoche 2016: Genug für alle!

Heidelberger Aktionswoche gegen Armut und Ausgrenzung

Die Liga der freien Wohlfahrtspflege beschäftigt sich seit Jahren in ihren Verbänden und Einrichtungen mit der Situation von Menschen, die in Armut leben und sucht gemeinsam mit den im Land Verantwortlichen nach Strategien und Lösungsmöglichkeiten für deren Problemlagen.

 

Zum dreizehnten Mal findet in diesem Jahr rund um den UN-Tag für die Beseitigung der Armut die landesweite Aktionswoche „Armut bedroht alle“ in Baden-Württemberg statt.

Das Heidelberger Bündnis gegen Armut und Ausgrenzung beteiligt sich an der landesweiten Aktionswoche mit einem umfassenden Angebot an Veranstaltungen. Von verschiedenen Gelegenheiten, bei denen betroffene Menschen Rat und Hilfe erhalten können, über Treffpunkte, die zu Begenung und Kennenlernen einladen, über kulturelle Angebote bis hin zu politischen Diskussionen und Vorträgen ist alles dabei.

Hd.net-Respekt! kooperiert mit den Heidelberger Bündnis und ist im Rahmen der Aktionswoche Teil der Veranstaltung „Ausgrenzung und  Diskriminierung“. Die Veranstaltungsbeschreibung ist hier zu finden.

 

Wie entstehen Ausgrenzung und Diskriminierung und was bedeutet dies für Betroffene?

18. Oktober 2016 um 19.30 Uhr in der Luthergemeinde

Veranstaltung mit fachlichen Inputs und Menschen aus den verschiedensten Lebensbereichen, die Ausgrenzung kennengelernt haben.

In der Veranstaltung möchten wir mit verschiedenen Formen des Gesprächs und der Informationsvermittlung der Frage nachgehen, welche politischen und sozialen Strukturen und Mechanismen Ausgrenzung schaffen und wollen.

Hierbei hören wir Fachvorträge, wollen aber auch mit Betroffenen aus den verschiedensten gesellschaftlichen Gruppen wie z.B. Flüchtlingen oder Migranten, Menschen mit Behinderung oder Wohnungslosen  ins Gespräch kommen. Damit soll der Alltag von Ausgrenzung und Diskriminierung beleuchtet werden.

Und vielleicht gelingt es im Rahmen der Veranstaltung auch Bedingungen und Verhaltensweisen zu identifizieren, welche Ausgrenzung entgegen wirken.

 

Das Gesamtprogramm der Heidelberger Aktionswoche vom 15. bis 23. Oktober 2016 finden Sie hier.

 

 

 

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Einladung zum Fastenbrechen und Kalligraphie-Vorführung

Das Heidelberger Antidiskriminierungsprojekt Hd.net-Respekt! möchte anlässlich des Fastenmonats Ramadan alle Interessierten zu einem gemeinsamen Fastenbrechen einladen – diese Veranstaltung richtet sich explizit nicht nur an muslimische Personen.

Der Fastenmonat Ramadan ist der neunte Monat des islamischen Mondjahrs und dauert 29 bis 30 Tage. In diesem Jahr beginnt der Ramadan am 6. Juni und endete am 4. Juli. Während dieser Zeit fasten gläubige Muslime und Muslimas bis Sonnenuntergang und am Abend wird dann gemeinsam gegessen. Dieses so genannte Fastenbrechen ist der abendliche Abschluss eines Fastentages während des Ramadans bei Einbruch der Dunkelheit.

Wir möchten alle interessierten Menschen aus Heidelberg zu einem traditionellen Fastenbrechen am 1. Juli um 21. 30 Uhr ins DAI einladen. Die Veranstaltung ist kostenlos.

Vor dem gemeinsamen Essen nach Sonnenuntergang (circa 21.30 Uhr) findet eine Kalligraphie-Vorführung statt.

Die islamische Kalligraphie ist eine der wichtigsten Kunstrichtungen, die der Islam hervorgebracht hat. Erleben Sie am 1, Juli um 19 Uhr im DAI eine spannende Vorführung mit Vedat Koç vom „Kulturhaus der europäischen Muslime“ (KUDEM).

Im Anschluss sind alle eingeladen sich selbst an der Kalligraphie zu versuchen.

Diese Veranstaltung findet in Kooperation mit teilseiend e.V. und der Muslimischen Studierendengruppe (MSG) statt.

 

Zur besseren Planung wird um Anmeldung gebeten: ozcan.yologlu@teilseiend.de

 

Hiermit laden wir Sie recht herzlich ein:

 Einladung zum Fastenbrechen

Freitag, 1. Juli 2016

19 Uhr Kalligraphie-Vorführung

21.30 Uhr Gemeinsames Essen

DAI, Sofienstraße 12, 69115 Heidelberg

Hier geht es zum Facebook-Event.

 

 

 

 

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Vortrag Prof. Dr. Wolfgang Benz „Antimuslimischer Rassismus“

Im Vorfeld des Fastenbrechens findet ein Vortrag zum Thema „Antimuslimischer Rassismus“ des renommierten Wissenschaftlers Prof. Dr. Wolfgang Benz statt.

Hierzu möchten wir ebenfalls einladen:

Vortrag „Antimuslimischer Rassismus“

Mittwoch, 29. Juni 2016

19 Uhr

Kulturhaus Karlstorbahnhof,

Am Karlstor 1, 69117 Heidelberg

Hier geht es zum Facebook-Event.

 

Hintergründe zum Vortrag

Kulturrassismus, der sich als Religionskritik am Islam ausgibt, ist weit verbreitet und akzeptiert. Islamfeindschaft dient als Ressentiment zur Ausgrenzung von Muslimen und folgt damit historischen Mustern: Die Definition einer Gruppe über ihre Herkunft, kulturelle Tradition, Religion, ökonomische und soziale Situation usw. als „anders“, d. h. „fremd“ und deshalb „feindlich“, vereinfacht den Umgang mit ihr, weil er auf Ablehnung und Ausgrenzung reduziert werden kann.

Gleichzeitig stärkt dieses Verhalten das Selbstbewusstsein der Mehrheit, die die Minderheit ausgrenzt. Demagogen und Populisten nutzen die Stigmatisierung der Minderheit als Mittel, Unzufriedene, Frustrierte und Unsichere um sich zu scharen, indem sie Ängste vor „dem Islam“ schüren. Pegida und AfD haben damit derzeit Erfolg, sie öffnen gleichzeitig Rechtsextremisten die Tür. So wird Kulturrassismus zur politischen Gefahr.

 

 

 

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Die Angst vor dem Anderen. Mechanismen gruppenbezogener Vorurteilsbildung

„Die Angst vor dem Anderen. Mechanismen gruppenbezogener Vorurteilsbildung“ lautet das Thema des im Rahmen vonfestival contre le racisme 2016 stattfindenden Symposiums. Wir freuen uns, dass Hd.net-Respekt ebenfalls bei der Veranstaltung, die vom Ausländer- /Migrationsrat der Stadt Heidelberg
organisiert wird, kooperiert.

 

Für Hd.net-Respekt! und Mosaik Deutschland e.V. hält Miriam Hagar einen Beitrag zu „Islamophobie und antimuslimischen Rassismus.

 

Vertreter/innen einschlägiger Heidelberger wissenschaftlicher Einrichtungen und gemeinnütziger Organisationen beleuchten in einer Vortragsreihe die Schattenseiten der Wahrnehmung vom kulturell Fremden und laden ein zur offenen Diskussion über die Problemfelder und Strukturen kulturübergreifender Ausgrenzungs- und Integrationsprozesse in ihren unterschiedlichen historischen Ausprägungen wie im Zusammenhang aktueller Minderheiten- und Willkommenskultur-Debatte.

 

Wann: Sonntag, 5. Juni 2016, 12 bis 18 Uhr

 

Wo: Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg, Landfriedstrasse 12, 69117 Heidelberg

 

 

13055931_932266430205496_1504533946426582162_oInternationaler Tag gegen Homo-, Trans*- und Inter*phobie (IDAHOTI*) Heidelberg 2016

Am Dienstag, den 17. Mai 2016, findet der „International Day Against Homophobia, Trans*phobia and Inter*phobia“ (IDAHOTI*) statt, also der Internationale Tag gegen Homo-, Trans*- und Inter*phobie. Zum zweiten Mal wird dieser auch in Heidelberg begangen und vom neu gegründeten Queeren Netzwerk Heidelberg, einem Zusammenschluß zahlreicher Heidelberger Initiativen und Gruppen organisiert, die sich ganzjährig mit queeren Themen auseinandersetzen. Neben der Aufklärung zum Tag selbst wird dabei auch allgemein über die Diskriminierung von verschiedenen Formen sexueller und geschlechtlicher Identität informiert und diskutiert.

 

Wann und wo?

Ab 15 Uhr werden im Anatomiegarten vor dem Psychologischen Institut (Hauptstraße 49) zahlreiche Heidelberger Initiativen und Gruppen mit Infotischen präsent sein. Um 17.05 ist auch wieder ein „Rainbow-Flash“ geplant!

Worum geht’s?

Seit 2004 wird jährlich der Internatinale Tag gegen Homo-, Trans*- und Interphobie (IDAHOTI*) am 17.05. begangen. Ziel des Aktionstages ist es, auf die Diskriminierung und Menschenrechtsverletzung gegen Menschen aufgrund von ihrer sexuellen oder geschlechtlichen Identität aufmerksam zu machen und mehr Respekt ihnen gegenüber einzufordern. Dieser Tag wird mittlerweile in über 130 Ländern findet statt, inklusive 37 Ländern, in denen homosexuelle Liebe gesetzlich verboten ist.

 

Weitere Infos gibt es in der Facebook-Veranstaltung zum Event.

 

 

„Durch die Wand – Von der Asylbewerberin zur Rechtsanwältin“ – Lesung mit Nizaqete Bislimi

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„Durch die Wand – Von der Asylbewerberin zur Rechtsanwältin“ lautet der Titel der Lesung mit anschließender Diskussion mit Nizaqete Bislimi, die am Freitag, den 29. April um 18 Uhr in den Räumen des Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma in Heidelberg anlässlich des Internationalen Roma-Tags stattfindet.

Die Karriere von Nizaqete Bislimi war ein Aufstieg gegen alle Wahrscheinlichkeit: 14 Jahre lang lebten Nizaqete Bislimi und ihre Familie in Flüchtlingsunterkünften und im Status der Duldung, 14 Jahre ohne sichere Lebensperspektive, in Unsicherheit und Angst.

Trotz all dieser Widerstände hat es Nizaqete Bislimi mit eisernem Willen, aber auch mit der Unterstützung von vorurteilsfreien Menschen geschafft, sich ein Leben in Deutschland aufzubauen.

In Deutschland werden Roma 70 Jahre nach dem Holocaust noch immer diskriminiert. „Es gibt viele erfolgreiche Roma in Deutschland. Doch die meisten geben sich nicht als Roma zu erkennen. Aus Angst vor den alten Stigmata“, sagt Nizaqete Bislimi, die selbst lange ihre Herkunft verschwieg. Auch als Anwältin für Ausländer- und Asylrecht begegnen ihr immer wieder Mandant*innen, die ebenfalls ihre Volkszugehörigkeit verschweigen.

 

Biographisches

Nizaqete Bislimi, geboren 1979 im Kosovo, kommt 1993 nach Deutschland. Fünf Jahre später macht sie Abitur und studiert Jura an der Universität
Bochum. Heute arbeitet Nizaqete Bislimi als Anwältin für Ausländerrecht und Asylrecht und ist Erste Vorsitzende des Bundes Roma Verband e. V.

 

Wann: Freitag, 29. April um 18 Uhr

Ort: Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma, Bremeneckgasse 2, 69117 Heidelberg

Eintritt ist kostenlos

 

Wir danken dem Animus Klub Nußloch für den tollen Bericht zur Veranstaltung, welcher hier nachzulesen ist.

 

 

Barrierefreiheit beginnt im Kopf! – Worldcafé: Begegnung von Tisch zu Tisch für Menschen mit und ohne Behinderung

Veranstaltung anlässlich des Europäischen Protesttags zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung

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Barrieren abbauen heißt Begegnung schaffen: Das Heidelberg Antidiskriminierungs-projekt Hd.net-Respekt! und der BiBeZ e.V. wollen EUCH – Menschen mit und ohne Behinderung – an einen Tisch bringen, um ins Gespräch zu kommen, Erfahrungen auszutauschen, Spaß zu haben und gemeinsam Barrieren abzubauen.

Die Woche um den 5. Mai – dem Europäischen Protesttags zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung – ist Menschen mit Behinderung gewidmet. Im Rahmen dieser Woche bieten Hd.net-Respekt! gemeinsam mit BiBeZ e.V.  – Ganzheitliches Bildungs- und Beratungszentrum zur Förderung und Integration behinderter/chronisch erkrankter Frauen und Mädchen – die Möglichkeit, die Erfahrungswelten von Menschen mit Behinderungen zugänglich zu machen. Menschen mit und ohne Einschränkungen, Behinderungen oder chronische Krankheiten sollen hierbei miteinander in Kontakt kommen.

 

In Form eines Worldcafés wird an fünf Stationen, die man gemeinsam durchläuft, Austausch ermöglicht. Die Themen dabei sind: Selbsterfahrung im Rollstuhl oder mit einer Simulationsbrille, politische Forderungen in punkto Barrierefreiheit, Snacks gemeinsam herstellen und verzehren, unsichtbare Binderungen kennen lernen und Achtsamkeit üben!

 

Die Aktion ist eine Kooperation von BiBeZ e.V. mit Mosaik Deutschland e.V. im Rahmen von Hd.net-Respekt! und findet unter dem Dach des bmb – Beirats für Menschen mit Behinderung statt. Finanziert wird die Veranstaltung durch die Aktion Mensch.

 

Es wird eine Gebärdensprach-Dolmetschung geben.

 

Wann: Montag, 2. Mai 2016, 18-21 Uhr
Ort: Karlstorbahnhof, Am Karlstor 1, Heidelberg
Eintritt frei

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Um Anmeldung wird im Vorfeld gebeten bis Montag, 25.04.2016 unter Email: info@bibez.de oder Telefon: 06221/60 09 08

Bitte geben Sie besonderen Assistenzbedarf an.

 

Hier geht es zur Facebook-Veranstaltung.

 

Deb Film über die Heidelberger Aktionstage rund um den 5. Mai – den Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen- findet ihr unten.
Die Veranstaltung fand in Kooperation mit BiBeZ e.V., HD.net – Respekt, Büro für Leichte Sprache der Lebenshilfe Heidelberg, dem Geographischen Institut der Universität Heidelberg, adViva, der Stadt Heidelberg und der Frühförderung /Rhein-Neckar-Kreis statt.

 

 

 

Liebe ohne Grenzen? Diskussionsabend mit queeren Geflüchteten – im Rahmen des Queer Festivals Heidelberg

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Menschen werden immer noch in vielen Staaten der Erde auf Grund ihrer sexuellen oder geschlechtlichen Identität verfolgt. Die Unterdrückung kann viele Formen annehmen: von nicht-staatlich organisierter Diskriminierung wie physischer, psychischer und sexueller Gewalt durch die Mehrheitsgesellschaft, gewalttätigen Übergriffen der eigenen Familie bis hin zu offener Verfolgung durch religiöse, politische und staatliche Institutionen. Diese Diskriminierungen zeigen im Bildungssystem oder Arbeitsleben, in der Unterdrückung der Meinungs- und Versammlungsfreiheit, aber auch im Einsatz von Folter, Haft und der Todesstrafe. In über 70 Staaten existieren kriminalisierende Gesetze.

Wenn im Heimatland Verfolgung wegen der sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität droht, haben Geflüchtete Anspruch auf Asyl – so entschied der Europäische Gerichtshof im Jahr 2013. Dennoch haben LSBTTIQ*-Geflüchtete große Probleme, diese Fluchtgründe geltend zu machen und sind davon bedroht, auch in Deutschland erneut im Laufe des Asylverfahrens Opfer von Diskriminierung zu werden. Berichte reichen von homophoben Dolmetscher*innen über Diskriminierungen in Unterkünften, bis hin zu Rassismus und Diskriminierung durch deutsche Behörden. Von den über 100.000 geflüchteten LSBTIIQ*-Personen in Deutschland verbergen viele auch hier ihre Identität.

Der Themenabend „Liebe ohne Grenzen?“ möchte mit geflüchteten Aktivist_innen und Vertreter_innen verschiedener Einrichtungen für (queere) Geflüchtete Fluchtkontexte und die Situation in Deutschland diskutieren.

 

Wann: Mittwoch, 18. Mai 2016

Ort: Karlstorbahnhof, Saal (EG)

Einlass 18.30 Uhr |Beginn 19:00 Uhr

Freier Eintritt

 

Diskutant_innen:
 
Mahmoud Hassino, syrischer Aktivist und Blogger, Schwulenberatung Berlin
 
 
Paul Reich, Sozialpädagoge und Systemischer Berater, PLUS – Psychologische Lesben- und Schwulenberatung Rhein-Neckar e.V.
 
Moderation: Johannah Illgner (HD.net-Respekt) und Danijel Cubelic (schwarzweiss e.V.)
 
Weitere Informationen zur Veranstaltung gibt es hier. Das Facebook-Event ist hier zu finden.

 

 

 

Buddy-Programm in Kooperation mit der Offenen Uni Heidelberg

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Gemeinsam mit der Initiative Offene Uni Heidelberg hat Hd.net-Respekt! ein Buddy-Programm für Geflüchtete an der Uni Heidelberg organisiert.

 

Mitmachen beim Buddy-Programm

…als Teilnehmende*r (Newcomer/Refugee):

Du interessierst Dich für ein Studium, aber erfüllst noch nicht die Zulassungsvoraussetzungen? Du möchtest die Uni kennenlernen, Vorlesungen besuchen und Dein Deutsch verbessern? Als Teilnehmende*r beim Buddy-Programm kannst Du:

  • Als Gasthörende*r verschiedenen Vorlesungen besuchen
  • Die Bibliothek benutzen
  • Eine elektronische Nutzerkennung des Uni-Rechenzentrums bekommen
  • Bei regelmäßigen Treffen Gleichgesinnte treffen und Kontakte knüpfen
  • Als Sprach-Buddy Dich mit anderen Studierenden treffen und Deutsch üben

Mehrmals im Semester finden Treffen für die Buddys und Teilnehmenden statt. Hier gibt es das Anmeldeformular.

 

…als Buddy:

Du studierst an der Uni Heidelberg und möchtest Newcomern und Geflüchteten dabei helfen, sich an der Hochschule zurechtzufinden? Für das nächste Semester suchen wir noch Buddys aus allen Fachrichtungen. Buddys und Teilnehmende bilden ein Tandem, wobei Ihr selbst entscheidet, wie oft ihr Euch trefft und was Ihr zusammen macht. Aufgaben eines Buddys können etwa sein:

  • Den Teilnehmenden helfen sich an der Universität zurechtzufinden (wichtigsten Institutionen / Gebäude zeigen)
  • Gemeinsam mit Teilnehmenden herausfinden welche Vorlesungen sie_er besuchen will
  • Unterstützung bei der Anmeldung auf Online-Plattformen der Uni Heidelberg (LSF etc.)
  • Bei Seminarwünschen ggf. mit Dozierenden sprechen
  • Herausfinden welche Interessen vorhanden sind (z.B.: Freizeitaktivitäten)
  • Unterstützung bei der Orientierung an der Uni
  • Gemeinsame Mensabesuche, Kaffee trinken, …
  • Als Sprach-Buddy: Gemeinsam Deutsch sprechen und üben

 

Mehrmals im Semester finden Treffen für die Buddys und Teilnehmenden statt.

Hier geht es zum Anmeldeformular für das Sommersemester: Anmeldung Buddyprogramm_Studis_FORMULAR

 

Schreibt bei Interesse einfach eine E-Mail an: offeneuniheidelberg@gmx.de

 

 

 

 

Muslimischer Feminismus in Deutschland –
Ein Vortragsabend mit anschließender Diskussionsrunde

 

EmineAslan

Die Referentin Emine Aslan.

Wenn von feministisch aktiven Menschen in Deutschland die Rede ist, oder auch „dem“ Feminismus, denken die Meisten nicht an muslimische Personen. In Emine Aslans Vortrag wird darauf eingegangen, was die Ursachen hierfür sind, wieso für Viele Frauenrechte, Feminismus und Islam nicht zusammengehen. Weiter wird thematisiert, welche Nachteile solche Bilder (und vielleicht auch Vorteile?) mit sich bringen. Aus einer muslimischen Position und Perspektive heraus soll ein Blick auf aktuelle frauenpolitische Debatten in Deutschland geworfen werden.

Emine ist Mitbegründerin von ‪#‎ausnahmslos‬ und und macht ihren Master in Soziologie. Sie arbeitet und schreibt zu Themen wie Rassismus, Feminismus und Post-Kolonialen Perspektiven. Sie ist Mitbegründerin der People of Color Hochschulgruppe Mainz und Initiatorin von‪#‎CampusRassismus‬. Die Aktivistin bloggt außerdem regelmäßig auf Diasporareflektionen.

Im Anschluss gibt es die Möglichkeit, Fragen zu stellen und das Gehörte zu diskutieren.

Der Eintritt ist kostenlos.

 

Wann:  Donnerstag, 17. März 2016 um 19 Uhr

Wo:       Club K, Kulturhaus Karlstorbahnhof, Am Karlstor 1, 69117 Heidelberg

 

Die Facebook-Veranstaltung findet ihr hier.

 

 

 

Bildung ≠ Chancen für Alle? 

Aktion anlässlich des Welttags der Sozialen Gerechtigkeit am 20. Februar in Heidelberg

Flyer Vorderseite

 

Am 20. Februar ist Welttag der Sozialen Gerechtigkeit, welcher 2009 von den Vereinten Nationen ins Leben gerufen wurde. Der Tag soll daran erinnern, dass es noch große Ungleichheiten zwischen den Menschen gibt und die Herstellung von sozialer Gerechtigkeit zu einer der wichtigsten globalen Aufgaben gehört.

Soziale Gerechtigkeit stellt sowohl eine Forderung als auch ein normatives Ziel zugleich dar. Eine Annäherung an dieses Ziel geschieht dort, wo Barrieren abgebaut werden, die Menschen aufgrund ihres Geschlechts, Alters, ihrer ethnischen Zugehörigkeit, ihres Glaubens, der Kultur oder Behinderung usw. an einer gleichberechtigten gesellschaftlichen Teilhabe hindern.

hd.net-Respekt! will für diese Barrieren sensibilisieren, Alltagsdiskriminierungen und gruppenbezogene Menschenfeindlich-keit thematisieren und veranstaltet deshalb die Aktion „Bildung ≠ Chancen für Alle?“ in Kooperation mit dem Antidiskriminierungs-referat und dem Referat für Soziales und Beratung des Studierendenparlaments der Pädagogischen Hochschule Heidelberg sowie des Sozialreferats des Studierendenrats der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg.

 

Unter dem Motto Bildung ≠ Chancen für Alle? wird das Bildungssystem in Baden-Württemberg und der Bundesrepublik in den Blick genommen.

 

Geplant ist ein Infostand für Passant*innen mit zahlreichen interaktiven Aktionen wie einem Quiz, einem Fragebogen und natürlich der Möglichkeit sich zu informieren.

Hiermit laden wir Sie recht herzlich ein, den Stand zu besuchen:

 

Bildung ≠ Chancen für Alle?

Samstag, 20. Februar 2016

13-17 Uhr

Anatomiegarten, Hauptstraße 49

Heidelberg

 

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SEHEN OHNE AUGEN: Aktion anlässlich des Internationalen Tags der Menschen mit Behinderung

Donnerstag, 03.12.2015, Karlstorkino

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Einblicke in die Erfahrungswelten von Menschen mit besonderen Fähigkeiten und Lebensbedingungen

Am 03.12. ist der Internationale Tag der Menschen mit Behinderung. Anlässlich des von den Vereinten Nationen ausgerufenen Aktionstags wollen wir beispielhaft die Erfahrungswelten von Menschen mit eingeschränkter Sehkraft beleuchten. Mit welchen Schwierigkeiten sehen sich Betroffene konfrontiert? Mit welchen Ressourcen meistern sie ihren Alltag? Und wie gelingt für Betroffene ein erfülltes Leben, ein Sehen ohne Augen?

Um die Lebenswelt von Menschen mit Sinneseinschränkung in unseren Erfahrungshorizont zu holen, bieten wir um 18.00 Uhr kostenfrei die Möglichkeit zur Selbsterfahrung mit Simulationsbrillen. Aufsetzen und selbst „sehen“, wie man als Mensch mit Sehbehinderung durchs Leben geht.

Um 19.00 Uhr zeigen wir dann den Film „Erbsen auf halb 6“. Humorvoll erzählt er die Geschichte des Theaterregisseurs Jakob, der bei einem Unfall sein Augenlicht verliert. Bisher war Jakob es gewohnt, dass andere auf ihn angewiesen sind. Nun jedoch muss er sich auf seine verbliebenen Sinne verlassen oder darauf, dass die Erbsen auf „halb sechs“ auf dem Teller liegen.

Im Anschluss gibt es die Möglichkeit für ein gemeinsames Filmgespräch.

Veranstaltungsort (auch für die Selbsterfahrung!): Karlstorkino Heidelberg

Die Aktion ist eine Kooperation mit BiBeZ e.V.

 

 

UnbenanntInternationaler Mädchentag 2015

„Junge Dame“, „Fräulein“ oder mitunter auch als „Schlampe“ – so werden Mädchen bezeichnet. Sie werden über ihr Aussehen definiert, verniedlicht und sehen sich tagtäglich mit bestimmten Erwartungen an ihr Aussehen und Verhalten konfrontiert, das durch traditionelle Rollenbilder beeinflusst ist. Und genau das ist Sexismus.

Sexismus äußert sich meist durch subtile Benachteiligungen und Ungleichbehandlungen und ist manchmal fast unmerklich. Dennoch beruht Sexismus letztlich auf einer Ideologie der Ungleichwertigkeit, Mädchen und Frauen werden abgewertet.

Hd.net-Respekt! will für genau solche Alltagsdiskriminierungen ein Problembewusstsein schaffen und hat in Kooperation mit dem Feministischen Netzwerk Heidelberg und Mosaik Deutschland e.V. am Montag, den 12. Oktober 2015 anlässlich des Internationalen Mädchentags einen Infostand ausgerichtet. Dieser stand unter dem Motto „Weil ich ein Mädchen bin“.

 

 

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Le’Chaim – Auf‘s Leben
Jüdische Kulturtage in Heidelberg

7. Oktober bis 25.Otkober 2015

Jüdisches Leben im Jetzt und Hier – was bedeutet das eigentlich? Wie und wo vollzieht sich jüdische Religiosität im Alltag? Welche Erfahrungen machen Heidelberger jüdischen Glaubens im interreligiösen Miteinander? Die Jüdischen Kulturtage möchten vor allem eines: Einblicke in jüdische Lebenswelten bieten. Wir wollen ein neues Format schaffen, in dem jüdisches Leben Sichtbarkeit erfährt.

Le’Chaim versteht sich dem Anliegen verpflichtet, auf eine Selbstverständlichkeit jüdischen Lebens in Heidelberg hinzuwirken. Und zugleich ist jüdisches (Er)leben auch in Heidelberg immer untere besondere Vorzeichen gestellt.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation des Kulturhaus Karlstorbahnhof e.V., der Hochschule für Jüdische Studien und Hd.net-Respekt!

 

Das gesamte Programmheft ist online zu finden oder hier als PDF.